Montessori im Kosovo: "Kinder lernen gemeinsam."

Die Regierung der Republik Kosovo möchte die Altersmischung im Kindergarten und in den Schulen möglich machen. Da im Land selbst keine Erfahrungen damit bestehen, sucht das Bildungsministerium fachkundige Partner, die bei der Einführung der Altersstufen übergreifenden Erziehung helfen.

 

Die Deutsche Montessori Gesellschaft und das Montessori Bildungszentrum in Wiesbaden hatten dem Ministerium ihre Hilfe bei der Ausbildung und praktischen Umsetzung angeboten. Das war der Anlass für den Besuch einer deutschen Montessori Delegation in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo Ende März 2019. 

 

 

Es gab einen Empfang beim Bildungsminister, Herrn Bytyci. Ihm überreichte Herr Völkel, Botschafter der DMG und Leiter des Bildungszentrums in Wiesbaden, ein Portrait Maria Montessoris mit Widmung. Zur Delegation gehörten  - in der Reihenfolge von links auf dem Gruppenbild: Herr Miftari - Montessori Assistenz und Dolmetscher vom Bildungszentrum, Fau Donath - Vorsitzende der Deutschen Montessori Gesellschaft, Frau Peci - Montessori Pädagogin, Herr Minister Bytyci, Frau Laube-Reining - Montessori Dozentin, Frau Irmtraud Völkel - Montessori Dozentin, Herr Völkel - Montessori Dozent und Botschafter der DMG und Herr Dushi - Leiter des Ministerbüros.

 

Es gab weitere Gespräche mit leitenden MitarbeiterInnen des Ministerium, mit der Prodekanin der pädagogischen Fakultät der Universität Pristina und Leiterinnen von kommunalen und privaten Kindergärten, die an der Einführung der Montesori Pädagogik interessiert sind.

 

Ergebnisse des Besuchs:

 

Die Universität wird die Montessori Pädagogik in die Ausbildungsgänge für Erzieherinnen und Lehrerinnen aufnehmen. 

 

In der Fakultät  wird ein Montessori Lab mit allen benötigten Montessori Materialien eingerichtet ( Spende des Bildungszentrums in Wiesbaden).

 

Es sollen Partnerschaften zwischen deutschen Montessori Kinderhäusern und interessierten Einrichtungen im Kosovo ermöglicht werden.

 

Rainer Völkel, im April 2019